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Fünf Tage Barcelona, ein Koffer voller KI-Tools – und nun?

Frau Schulze und Frau Weber beim Erasmus+-Kurs „Integrating AI in the Classroom With Critical Thinking“, Barcelona, 4.–9. Mai 2026

Fünf Tage, 14 Lehrkräfte aus Rumänien, Belgien, Litauen, der Türkei, Griechenland und Deutschland, eine Altstadt voller Tapas-Bars – und mittendrin: ein Kurs über Künstliche Intelligenz im Unterricht. Was wir aus Barcelona mitgebracht haben, ist kein Caganer (typisches Souvenir), sondern hoffentlich etwas Nützlicheres: konkrete Tools, neue Perspektiven und eine gesunde Portion Skepsis.

Drei Dinge, die wir gelernt haben

  1. Es gibt Tools, die wirklich für den Unterricht gemacht sind

Wir haben Tools kennengelernt, die speziell für Lehrkräfte entwickelt wurden: Curipod (interaktive Einstiegsstunden mit Live-Beteiligung der Klasse), Chalkie (vollständige, lehrplangerechte Unterrichtsstunden auf Knopfdruck) und NotebookLM von Google (ein KI-gestütztes Notizbuch, das eigene Dokumente analysiert und das befragt werden kann).

  1. Prompten ist eine Fertigkeit, die man lernen kann – und muss

Wer eingibt: „Erkläre Fotosynthese“, bekommt Wikipedia-Ergebnisse. Wer eingibt: „Du bist Bio-Lehrerin an einer Realschule. Erkläre Fotosynthese für Sechstklässlerinnen in drei Schritten, ohne Fachbegriffe, mit einem Lebensweltbezug“ – bekommt etwas Unterrichtstaugliches. Wir haben systematisch geübt, die KI mit präzisen Formulierungen, klaren Zielgruppenangaben und definierten Formate zu füttern. Genau das macht den Unterschied.

  1. Die KI kann Aufgaben stellen, die sie selbst nicht lösen kann

Es klingt paradox, aber man kann die KI nutzen, um Aufgaben zu generieren, bei denen bloßes Abschreiben nicht funktioniert – Rollenspiele, Experimente, Diskussionen, Beobachtungsaufträge. Die Frage „Welche Aufgaben kann die KI nicht lösen?“ wird zur eigentlichen Planungsgrundlage.

Eine ehrliche Sorge: Bias und Halluzination

Zwei Phänomene, die jede Lehrkraft (und jede Schülerin), die KI nutzt, kennen muss:

Halluzination bedeutet: Die KI erfindet Fakten – Jahreszahlen, Zitate, Quellen – vollkommen selbstverständlich und falsch. Das ist keine Panne, die bald behoben wird, sondern eine strukturelle Eigenschaft. Deshalb: KI-Outputs müssen immer geprüft werden. Immer!

Bias bedeutet: Die KI lernt aus menschlichen Texten und übernimmt deren Vorurteile. Klischees bei Berufen, Überrepräsentation westlicher Perspektiven, blinde Flecken in der Geschichte – all das steckt im Modell. Das macht KI nicht unbrauchbar, aber kritisches Hinterfragen zur Pflicht. „KI nutzen“ heißt deshalb immer: KI nutzen und prüfen.

Freizeit in Barcelona

Natürlich haben wir nicht ununterbrochen gearbeitet und gelernt. Barcelona bot reichlich Gelegenheit, den Kopf zu lüften – und das haben wir genutzt. Wir streiften durch das Viertel Gràcia, sahen zeitgenössische Kunst im Museu d’Art Contemporani und entspannten am Strand. Das CosmoCaixa Museum of Science besuchten wir mit unserem Kurs, die Sagrada Família und die Font Magica mit Tausenden anderen Touristen. Dazu: eine Busrundfahrt, eine Seilbahnfahrt am Montjuïc mit Blick über die ganze Stadt – und jede Menge gute Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Europa.

Wer die Tools ausprobieren möchte, Fragen zum Kurs hat oder Tipps für einen Trip nach Barcelona braucht: Fragt uns (oder die KI J)!

Dieser Artikel wurde mithilfe der KI claude.ai geschrieben, gepromptet, kritisch gelesen und überarbeitet von Frau Schulze und Frau Weber.

Eines der Fotos wurde von uns mit KI bearbeitet. Kommt ihr darauf, welches es ist?

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